Vorsorge für den Todesfall
Dennoch ist es ratsam, einmal über dieses unvermeidliche Thema der eigenen Bestattung nachzudenken. Darüber wie Sie Vorsorge treffen können, die letzten Dinge zu regeln. Damit Sie einmal so Abschied nehmen, wie es Ihren eigenen Vorstellungen entspricht und Sie Ihrer Familie die seelischen und finanziellen Nöte nehmen können, die ein solcher Abschied oft mit sich bringt.
Vorsorge heißt hier:
- Verantwortung in eigener Sache übernehmen
- Notwendiges zu regeln
- Angehörige zu entlasten und ihnen in einer schweren Zeit die Arbeit zu erleichtern
Es bedeutet aber auch, sich mit der Endlichkeit seines Lebens auseinander zu setzen. Was ist zu tun? Wie kann man vorsorgen?
Sorgen Sie dafür, dass Ihre Papiere geordnet, vollständig und an einem sicheren Ort griffbereit aufbewahrt werden.
- Personenstandsnachweis wie: Geburtsurkunde bei ledigen Personen; Heiratsurkunde bei Ehepaaren (Familienstammbuch);
- Scheidungsurkunde bei geschiedenen Paaren
- Sterbeurkunde des Ehepartners
- Nachweise sämtlicher Rentenversicherungen, Lebensversicherungen, andere Versicherungen
- Bank- und Vermögenspapiere
- Aufstellung der Wertgegenstände
- Generalvollmacht
- Mitteilung, ob und wo ein Testament vorliegt
Die Beerdigung kann in der Regel nur in der Gemeinde erfolgen, in der man polizeilich gemeldet ist. Sonderwünsche müssen zu Lebzeiten geregelt werden. Ist man alleinstehend, gibt es keine Angehörigen mehr oder will man seine Angehörigen von den Bestattungsformalitäten entlasten, ist es wichtig, sich mit seiner eigenen Beerdigung auseinander zu setzen.
Bestattungsvorsorgevertrag
Sicher muss man sich mit diesen Fragen alleine beschäftigen und auseinander setzen, man kann aber auch Beratung und Hilfe bekommen. Immer mehr Bestattungsunternehmen bieten eine individuelle Beratung und wenn erwünscht, einen Vorsorgevertrag an. Sie haben dabei die Sicherheit, dass alle besprochenen Angelegenheiten im Sterbefall so ausgeführt werden, wie Sie dies gewünscht haben.
Durch die Streichung des Sterbegeldes ist es in vielen Fällen nützlich, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Dies kann auch im Rahmen des Bestattungsvorsorgevertrages geschehen. Hier gibt es speziell auf diesen Fall zugeschnittene Vertragskonzepte. Fragen Sie das Bestattungsunternehmen Ihrer Wahl zu diesem Thema. Natürlich können Sie auch entsprechende Verträge mit Versicherungsgesellschaften vereinbaren. Ein Vergleich verschiedener Angebote kann sich durchaus lohnen.
Für Angehörige – was ist zu tun?
Bei einem Sterbefall in der Wohnung benachrichtigen Sie sofort den nächst erreichbaren Arzt, möglichst Hausarzt oder den zum Notdienst bereiten Arzt. Die Todesbescheinigung wird vom Arzt ausgestellt bzw. vom Bestattungsunternehmen dort abgeholt. Halten Sie den Personalausweis des Verstorbenen bereit. Danach sollten Sie telefonisch oder persönlich mit einem Bestattungsunternehmen Verbindung aufnehmen. Facherfahrene Unternehmen beraten Sie in einem vertraulichen Gespräch und erledigen anschließend alle mit der Bestattung verbundenen Angelegenheiten.